Von Oier un Iwweraschunge – e Kolumne zu Oschdern
Wer suchd der findet“, hoisd jo so schee. B’sonners als Moddo fir‘s Oiersuche zu Oschdere am Sonndagmorge. Ma dabbd iwwern Rase, weniger fir sich als Älderer, meh fir un mid em Nochwuchs.
Wer suchd der findet“, hoisd jo so schee. B’sonners als Moddo fir‘s Oiersuche zu Oschdere am Sonndagmorge. Ma dabbd iwwern Rase, weniger fir sich als Älderer, meh fir un mid em Nochwuchs.
Hohes Verkehrsaufkommen, Ausfall von Straßenbahnen und schlechtes Wetter nahmen viele Mitglieder von „Unsere Sprachheimat“ in Kauf, um, teils mit weiter Anreise, an der Hauptversammlung des Vereins teilzunehmen. Man traf sich im Bürgerkeller der Ettlinger Stadthalle, den die Verwaltung dank der Bemühungen von Veronica Kerber zur Verfügung gestellt hatte.
Eine volle Stube im Haus Conrath in Langensteinbach, gespannte Aufmerksamkeit und immer wieder ein zustimmendes Schmunzeln: Die Hebel-Hommage war nicht nur ausgebucht, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie lebendig Johann Peter Hebels Werk bis heute ist. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Mundart-Verein „Unsere Sprachheimat e.V.“ statt und stand ganz im Zeichen des 200. Todestages des Dichters.
Mundart zieht: Ihre Vielfalt kann begeistern, wenn unterschiedliche Akteure die Eigenheiten des Dialekts präsentieren und künstlerische Funken draus schlagen. Das ist die Erkenntnis aus dem Mundartabend in Epfenbach, den Unsere Sprachheimat als Kooperationspartner mitveranstaltete.
Zum Treffen der Heimat- und Kulturvereine kamen am Freitag, 20. März 2026, zahlreiche Netzwerkerinnen und Netzwerker im Heimatmuseum Karlsbad im Ortsteil Ittersbach zusammen. Eingeladen hatte der Heimatverein Karlsbad mit Heidi Ochs, Günter Denninger und Gabriele Bornholdt, die die Teilnehmenden vor Ort begrüßten und den Rahmen für einen anregenden Austausch schufen.
Mundart-literarisch in der KircheUnsere Sprachheimat war mit sieben Autorinnen und Autoren sowie Texten in jeweils genau 100 Wörter in Dillweißenstein zu GastEin außergewöhnlicher literarischer Abend fand am 13. März 2026…
Neu auf unserer HomepageMundart-Sprüche und Redewendungen die Spaß machen„Ich hebb mich gånz schäi abgezwatzelt “, damit euch das nicht entgeht! Dialekt lebt von Bildern, Witz und Erfahrung – und ganz…
Bei der Mundart in Baden kann man ganz schön ins Schleudern kommen. Der Karlsruher Bernd Siemers macht das an einem kurvigen Satz klar: „Heb dein Hinnere und heb de net fescht, sonsch heb e de runner vom Topf, ich kann’s nemlich nimeh verhebe.“
Das Netzwerk Heimatvereine traf sich am 10. Oktober 2025 zu seinem halbjährlichen Austausch in Gaggenau-Michelbach. Gastgeber des Treffens war in diesem Jahr der Heimatverein Michelbach.
Die Resonanz auf den Aufruf zur Mitgestaltung des künstlerischen Programms der Mundart-Messe DIALECTA 2026 ist überwältigend: Aus dem ganzen Land haben sich Autorinnen und Autoren, Musikerinnen und Musiker sowie Kabarettistinnen und Kabarettisten gemeldet, um die Messe mitzugestalten. Besonders erfreulich ist die starke Beteiligung der Mitglieder des Vereins Unsere Sprachheimat e.V..