Unsere Sprachheimat e. V. auf dem Fäärschder Mundartweg

 

Ein Nachmittag zwischen Natur und Vorstandsarbeit

Flanieren mit IDA …

Der Vorstand von Unsere Sprachheimat e. V. traf sich zu einem gemeinsamen Spaziergang rund um den Fäärschder Mundartweg am Waldsee in Forst. Diana und Roland Leibersperger führten den Vorstand dabei über den Weg und gaben Einblicke in die Entstehung und Bedeutung dieses besonderen Mundartprojekts.
Auch Dackeldame Ida durfte natürlich nicht fehlen und sorgte unterwegs für zusätzlich gute Laune. Im Anschluss an den Rundgang fand in der Jägerscheuer die Vorstandssitzung des Vereins statt.

Mundart am See

Der Fäärschder Mundartweg ist ein besonderes Projekt des Heimat- und Kulturvereins Forst. Entlang des Waldsees laden mehrere neu gestaltete Bänke zum Verweilen, Lesen und Schmunzeln ein. Auf den Lehnen finden sich Mundartbegriffe und Sprüche, die zeigen, wie farbig, humorvoll und ausdrucksstark die regionale Sprache ist. Entstanden ist der Weg in einer gemeinsamen Aktion von Rathaus, Bauhof, Schule und Heimat- und Kulturverein. Schülerinnen und Schüler der Lußhardt-Gemeinschaftsschule wirkten dabei kreativ mit und gestalteten Mundarttafeln für die Bänke.

„Nemm da Zeit …“

Die Stationen machen deutlich: Dialekt ist mehr als nur „anders sprechen“. Er erzählt von Heimat, Alltag, Humor und Zugehörigkeit. Wörter wie „Labbeduddel“ oder Sätze wie „Nemm da Zeit – bleib e bissl do!“ überraschen so manchen zufälligen Spaziergänger. Zugleich erinnert der Weg daran, dass Dialekt Menschen verbinden soll – ohne auszugrenzen.

Neu hinzugekommen ist nun auch eine spannende Infotafel zum Thema Dialekte am Ende des Weges. Sie ergänzt die Mundartbänke um historisches und sprachwissenschaftliches Hintergrundwissen.

Nach dem Naturgenuss wartet die Vorstandarbeit 

Für den Vorstand von Unsere Sprachheimat e. V. war der Spaziergang ein schönes Beispiel dafür, wie Mundart im öffentlichen Raum sichtbar und erlebbar werden kann. Der Fäärschder Mundartweg zeigt auf sympathische Weise: Unsere Dialekte gehören mitten ins Leben – auf Bänke, an Wege, in Gespräche und in die Herzen der Menschen.

In der anschließenden Vorstandssitzung wurde dann über die bald anstehende Mundartmesse DIALECTA gesprochen. Ebenso stand die Planung für die zweite Jahreshälfte auf der Tagesordnung. Geplant sind unter anderem zwei Hoggedsen mit offener Lesebühne.

Übrigens: Für die DIALECTA werden noch Mitglieder gesucht, die sich vorstellen können, den Stand von Unsere Sprachheimat e. V. für eine oder zwei Stunden mitzubetreuen und so die Mundartmesse aktiv zu unterstützen.
Mir däte uns freue!

Bildimpressionen vom Nachmittag:

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