Von Oier un Iwweraschunge – e Kolumne zu Oschdern
Wer suchd der findet“, hoisd jo so schee. B’sonners als Moddo fir‘s Oiersuche zu Oschdere am Sonndagmorge. Ma dabbd iwwern Rase, weniger fir sich als Älderer, meh fir un mid em Nochwuchs.
Wer suchd der findet“, hoisd jo so schee. B’sonners als Moddo fir‘s Oiersuche zu Oschdere am Sonndagmorge. Ma dabbd iwwern Rase, weniger fir sich als Älderer, meh fir un mid em Nochwuchs.
Dialekte sind mehr als nur Sprache – sie sind gelebte Identität, Heimatgefühl und Ausdruck regionaler Vielfalt. Genau hier setzt die Aktion „Dialektwort 26“ an: Sie lädt Menschen aus allen Teilen des deutschsprachigen Raums dazu ein, ein Stück dieser Vielfalt hörbar zu machen.
Es geht in Richtung 19 Uhr, als sich die Gäste im Bürgerkeller der Stadthalle Ettlingen einfinden. Gespannte Neugier begleitet sie: „Was des wohl heid Owend gebbe dud?“ Auf dem Programm steht Mundartmusik aus dem Elsass und dem Badischen.
Eine volle Stube im Haus Conrath in Langensteinbach, gespannte Aufmerksamkeit und immer wieder ein zustimmendes Schmunzeln: Die Hebel-Hommage war nicht nur ausgebucht, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie lebendig Johann Peter Hebels Werk bis heute ist. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Mundart-Verein „Unsere Sprachheimat e.V.“ statt und stand ganz im Zeichen des 200. Todestages des Dichters.
Zum Treffen der Heimat- und Kulturvereine kamen am Freitag, 20. März 2026, zahlreiche Netzwerkerinnen und Netzwerker im Heimatmuseum Karlsbad im Ortsteil Ittersbach zusammen. Eingeladen hatte der Heimatverein Karlsbad mit Heidi Ochs, Günter Denninger und Gabriele Bornholdt, die die Teilnehmenden vor Ort begrüßten und den Rahmen für einen anregenden Austausch schufen.
So des kommt do her und selles brett do her ,jetzt die klammer do no schraube ,herrgottsakra der bleed akkuschrauber isch leer, scho wieda zeidverschwend, dabei isch morge der hochzeidstag von mir und meinere fra ,un sie wollt unbedingt nix gekaaftes ,und was bleibt eim anneres übrig, als ind garage gehe und was baschtele, so was
Liebe Freundinnen und Freunde unserer Sprachheimat, liebe Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer, ein neues Jahr beginnt – und wir blicken dankbar auf ein ereignisreiches und lebendiges Vereinsjahr zurück. Hinter uns liegen zahlreiche Veranstaltungen, Begegnungen und Projekte die unser Vereinsleben geprägt haben und unsere Mundarten in abwechslungsreicher Weise sichtbar gemacht haben.
Zwischen rauen Schmiedewänden und liebevoll gestalteter Kulisse fand am 12.12.2025 eine weitere Weihnachtslesung in Mundart statt; im stimmungsvollen Ambiente der Alten Schmiede in Malsch fanden sich rund 35 interessierte Gäste ein, die sich im Vorfeld einen der raren Sitzplätze ergattert hatten.
Mundart, Musik und jede Menge weihnachtliche Stimmung: Am Sonntag, dem 7. Dezember, verwandelte sich der Bürgersaal im Grötzinger Rathaus in einen Ort lebendiger Dialektkultur. Der Verein Unsere Sprachheimat e.V. lud gemeinsam mit den Heimatfreunden Grötzingen zu einer besonderen Weihnachtslesung ein – und wurde mit einem vollbesetzten Saal belohnt.
Podcast zur Advents-Hoggendse am 29. November 2025 in Karlsruhe-Rüppurr - Eindrücke der Veranstaltung im neuen Podcast zum Nachhören ...