Netzwerk Heimatvereine tagte in Michelbach
Das Netzwerk Heimatvereine traf sich am 10. Oktober 2025 zu seinem halbjährlichen Austausch in Gaggenau-Michelbach. Gastgeber des Treffens war in diesem Jahr der Heimatverein Michelbach.
Das Netzwerk Heimatvereine traf sich am 10. Oktober 2025 zu seinem halbjährlichen Austausch in Gaggenau-Michelbach. Gastgeber des Treffens war in diesem Jahr der Heimatverein Michelbach.
„Unsere Sprachheimat“ präsentierte zusammen mit dem Dachverband der Dialekte „Kurpfälzer Gebabbel und Gebrumm“ bei den baden-württembergischen Heimattagen in Weinheim. Veronica Kerber hatte für den 19. Juli schon seit langem die organisatorischen Weichen gestellt.
Einen sehr zufriedenen Blick konnte der Waldshuter Landrat Dr. Martin Kistler als Vorsitzender des Dachverbands der Dialekte Baden-Württemberg bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Bürgerkeller der Stadthalle Ettlingen auf das vergangene Geschäftsjahr werfen. Als Zeichen der engen Verbundenheit zwischen den beiden Landesteilen, richtete der Verband mit Geschäftssitz in Stuttgart seine Mitgliederversammlung in diesem Jahr im badischen Ettlingen aus.
Disletscht in de Bahn vun Frankfurt heimzues: de Zuu proppevoll, näwe mir un gegeniwer zwei Männer, wu in Urlaub hen welle, per Ditschlandticket. Eigetlig haw-i welle läse, awer desch nit gange. Die Zwii hen in einere Tour gschwätzt un alli paar Minute hen si uf ihrem Smartphone tscheckt, ob ihri Vebindunge au klappe. Un kum isch de Zuu stihbliiwe, zum e ICE durichlosse, s Smartphone rus un nej plant, wil d Iwergangszit numme noch drej Minute lang gsi isch. Nor hen si vezehlt, was si wote mache, wenn si in Hinterzarte akumme sin. Si hen nooch re Wirtschaft gsuecht, wu mr s Fueßballspiil kaan aluege un au noch e Bier dezue kriegt (si sin us Köln gsi).
Vielversprechend war die Auswahl der Nominierten, die am Samstag, 24. Mai, im bestens passenden Weinheimer Holzwurm-Theater zusammengekommen waren, um mit Kurzgeschichten aus exakt 100 Wörtern um die Publikumsgunst zu konkurrieren. Aus ganz Baden-Württemberg stellten sich Kandidatinnen und Kandidaten dem Urteil des Publikums und sogar aus Bayern, Hessen und dem Ruhrgebiet kamen literarischen Beiträge.
Gut besucht war die Mitgliederversammlung „Unsere Sprachheimat“ am Samstag, 29. März 2025 in Philippsburg-Rheinsheim. Im „Bürgerhaus Löwen“ kam ein Viertel der rund 100 Mitglieder zusammen. Die Vorsitzende Veronica Kerber leitete die harmonische und zügige Versammlung.
Wer kennt nicht Arnim Töpel, den „Masterbabbler“ aus Walldorf, der mit Witz und Charme, Musik, Gesang und Komik sein Publikum vom Reiz des Kurpfälzischen Dialekts überzeugt. Dabei wechselt er mühelos von der Mundart ins reinste Hochdeutsch und umgekehrt. Mit sei-nen kabarettistischen Auftritten wurde er bis in den Norden Deutschlands bekannt und machte auch dem allseits beliebten Bairisch Konkurrenz.
Die Vereinsführung der Sprachheimat ist wieder mit zwei Personen besetzt.
Mir sin schu komischi Lit: Einersits kaufe mr am liebschte Epfel, wu ke Wurm drin isch, un wu usse ussehne wie gschleckt, wil si im Zwiifelsfall gwachst sin. Bi de Zwetschge (oder Pflume) isch es de meischte Lit awer zimlig egal, wie si ussehne.
isch eins vun sellene Zauberwerter. Uf em Land heert mr s zum erschte Mol, we-mr bi de Ern mitmache derf (oder mueß). De Bodedeckel isch erscht emol e Klang, wenn nämlig d erscht Hampfel Kriese im Korb oder Eimer boppere. Nor klingt s hohl un hell, wie des Wort Bodedeckel halt. Je meh Kriese in de Korb oder de Eimer gfalle sin, deschto winiger siht mr vum Bodedeckel un au de Klang wurd anderschter: dumpfer, dunkler. Un genau sell isch de Zaubermoment: wenn de ganz Bodedeckel endlig deckelt, zuedeckt isch, un mr vum Bode nix meh siht.