Unsere Sprachheimat e.V. zu Gast beim Netzwerktreffen der Heimatvereine:

– Gemeinsam für Tradition und Zukunft

Marxzell-Pfaffenrot – Am Freitag, den 14. März 2025, fand im schönen Dorfmuseum „Kantebuahaus“ in Marxzell-Pfaffenrot ein Netzwerktreffen regionaler Heimatvereine statt. Unter anderen nahmen Vertreter*innen von Heimatvereinen aus Durlach, Völkersbach, Marxzell, Bad Rotenfels, Michelbach, Pfaffenrot und Malsch am Austausch teil. Gastgeber war der Heimatverein Pfaffenrot-Marxzell e. V. Sitzungsleitung übernahm der ehemalige langjährige 1. Vorsitzende Wolfgang Obreiter.

Nach einer Begrüßung stand zunächst die Besichtigung des historischen „Kantebuahaus“ auf dem Programm, in dem Obreiter liebevoll das alte Holzöfele angeheizt hatte. Im Anschluss berichteten die Teilnehmer*innen aus ihren Vereinen.

Man sah klare Vorteile darin, wenn einem ein eigenes Vereinsheim zur Verfügung steht. Jedoch müssen diese Räumlichkeiten gepflegt und gehegt werden – kostspielige Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten müssen von den Vereinen getragen werden.

Es wurde intensiv über die Herausforderungen der Nachwuchsgewinnung diskutiert. Die Vereine sind sich einig: Um die Traditionen lebendig zu halten, muss verstärkt auf jüngere Generationen zugegangen werden. In Pfaffenrot geht man dafür moderne Wege – so hat das jährliche Halloween-Fest mittlerweile Kultstatus erreicht. „Warum nicht? Früher haben wir Rüben geschnitzt“


Ich hatte Gelegenheit unseren jungen Mundart-Verein vorzustellen und es wurde deutlich, dass das Interesse an der Mundartpflege bei fast allen Heimatvereinen auf Interesse stößt. Der Heimatverein Pfaffenrot-Marxzell veranstaltet selbst jedes Jahr ein „Stündle Hoimet“, ein Mundartabend der sich großer Beliebtheit erfreut. Alle Beteiligten konnten neue wertvolle Kontakte knüpfen, sich über mögliche Kooperationsmöglichkeiten austauschen und sich über gemeinsame Interessen freuen.

Die Vielfalt, der Ideenreichtum und das Engagement der Heimatvereine beeindruckten sehr – es wurde einmal mehr deutlich, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter den zahlreichen Projekten steckt.

Das Netzwerktreffen endete in geselliger Runde und mit der klaren Erkenntnis: Gemeinsam lässt sich mehr erreichen – für die Pflege der Heimatgeschichte, die Mundart und die Zukunft der Vereinsarbeit.

V.K.

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