Von Oier un Iwweraschunge – e Kolumne zu Oschdern
Wer suchd der findet“, hoisd jo so schee. B’sonners als Moddo fir‘s Oiersuche zu Oschdere am Sonndagmorge. Ma dabbd iwwern Rase, weniger fir sich als Älderer, meh fir un mid em Nochwuchs.
Wer suchd der findet“, hoisd jo so schee. B’sonners als Moddo fir‘s Oiersuche zu Oschdere am Sonndagmorge. Ma dabbd iwwern Rase, weniger fir sich als Älderer, meh fir un mid em Nochwuchs.
Dialekte sind mehr als nur Sprache – sie sind gelebte Identität, Heimatgefühl und Ausdruck regionaler Vielfalt. Genau hier setzt die Aktion „Dialektwort 26“ an: Sie lädt Menschen aus allen Teilen des deutschsprachigen Raums dazu ein, ein Stück dieser Vielfalt hörbar zu machen.
Es geht in Richtung 19 Uhr, als sich die Gäste im Bürgerkeller der Stadthalle Ettlingen einfinden. Gespannte Neugier begleitet sie: „Was des wohl heid Owend gebbe dud?“ Auf dem Programm steht Mundartmusik aus dem Elsass und dem Badischen.
Hohes Verkehrsaufkommen, Ausfall von Straßenbahnen und schlechtes Wetter nahmen viele Mitglieder von „Unsere Sprachheimat“ in Kauf, um, teils mit weiter Anreise, an der Hauptversammlung des Vereins teilzunehmen. Man traf sich im Bürgerkeller der Ettlinger Stadthalle, den die Verwaltung dank der Bemühungen von Veronica Kerber zur Verfügung gestellt hatte.
Eine volle Stube im Haus Conrath in Langensteinbach, gespannte Aufmerksamkeit und immer wieder ein zustimmendes Schmunzeln: Die Hebel-Hommage war nicht nur ausgebucht, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie lebendig Johann Peter Hebels Werk bis heute ist. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Mundart-Verein „Unsere Sprachheimat e.V.“ statt und stand ganz im Zeichen des 200. Todestages des Dichters.
Mundart zieht: Ihre Vielfalt kann begeistern, wenn unterschiedliche Akteure die Eigenheiten des Dialekts präsentieren und künstlerische Funken draus schlagen. Das ist die Erkenntnis aus dem Mundartabend in Epfenbach, den Unsere Sprachheimat als Kooperationspartner mitveranstaltete.
Zum Treffen der Heimat- und Kulturvereine kamen am Freitag, 20. März 2026, zahlreiche Netzwerkerinnen und Netzwerker im Heimatmuseum Karlsbad im Ortsteil Ittersbach zusammen. Eingeladen hatte der Heimatverein Karlsbad mit Heidi Ochs, Günter Denninger und Gabriele Bornholdt, die die Teilnehmenden vor Ort begrüßten und den Rahmen für einen anregenden Austausch schufen.
Mundart-literarisch in der KircheUnsere Sprachheimat war mit sieben Autorinnen und Autoren sowie Texten in jeweils genau 100 Wörter in Dillweißenstein zu GastEin außergewöhnlicher literarischer Abend fand am 13. März 2026…
So des kommt do her und selles brett do her ,jetzt die klammer do no schraube ,herrgottsakra der bleed akkuschrauber isch leer, scho wieda zeidverschwend, dabei isch morge der hochzeidstag von mir und meinere fra ,un sie wollt unbedingt nix gekaaftes ,und was bleibt eim anneres übrig, als ind garage gehe und was baschtele, so was
Neu auf unserer HomepageMundart-Sprüche und Redewendungen die Spaß machen„Ich hebb mich gånz schäi abgezwatzelt “, damit euch das nicht entgeht! Dialekt lebt von Bildern, Witz und Erfahrung – und ganz…