Sprüche und Redewendungen
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Sprüche und Redewendungen
und dazu auch noch deren Bedeutung.
Falls Sie Fragen zu bestimmten Wörtern, Sprüchen und
deren Ursprung und Bedeutung haben, dann finden Sie
am Seitenende ein Formular für Ihre Anfrage(n).
Hier finden Sie Sprüche und Redewendungen – zum Teil auch mit Audiobeispielen:
Willi Dehoust | Kurpfälzisch aus Dossenheim
„Wånn die wisste, was do näikimmt, do keme mer näi un nimmer naus.“
So sprach der Metzger zu seinem Gesellen. Wenn die Kunden also wüssten, was in die Wurst alles reinkommt, dann kämen sie ins Gefängnis und nicht wieder raus.
Willi Dehoust | Kurpfälzisch aus Dossenheim
„Jedem Dierle säi Blesierle“
Gemeint ist natürlich der Mensch, sei ihm seine kleine Freude (Pläsier) gegönnt
Willi Dehoust | Kurpfälzisch aus Dossenheim
„Ich hebb mich gaonz schäi abgezwatzelt “
Ich habe mich ganz schön abgemüht, mich beeilt, das und jenes noch zu erledigen.
Willi Dehoust | Kurpfälzisch aus Dossenheim
„Do hew isch awwa gaonz schei gschraondlt “
Als der mir das erzählt hatte, wollte ich es zunächst nicht glauben.
Veronica Kerber | Oberrhein-Alemannisch
„Hocksch uf´m Schnäpperli?“
Fragt man jemanden spöttisch, der nervös, gespannt auf etwas oder hibbelig ist.
Veronica Kerber | Oberrhein-Alemannisch
„Was ziegsch widder fir e Bletsch?“
Was machst du wieder für ein miesepetriges Gesicht/Schmollgesicht ?
Veronica Kerber | Oberrhein-Alemannisch
„Du bisch schnaigig wie e Geis“
Sagt man eher negativ meinend zu einem anspruchsvollen Esser, also zu jemandem der extrem wählerisch ist.
Veronica Kerber | Oberrhein-Alemannisch
„Ihr renne grad widder fort, wie d´Säu vum Trog“
Sagt man zu Kindern, die den Esstisch verlassen ohne helfen, abzuräumen.
Veronica Kerber | Oberrhein-Alemannisch
„D‘Biire sin gschittelt“
Es ist nicht mehr zu ändern, meine Entscheidung ist gefallen
Charly Weibel | Rheinfränkisch
„De Bär isch g’schehlt“
Es ist nicht zu ändern.
Es ist passiert.
Charly Weibel | Rheinfränkisch
„Do griggsch doch grohd die Kränk“
Ausruf des Erstaunens „Das darf dorch nicht wahr sein!“
Charly Weibel | Rheinfränkisch
„Des schmeckt wie eig’schlohfene Fieß“
Das Essen mundet nicht.

